
Die Geehrten, die die ganzen 10 Jahre mit dabei waren
Über hundert Gäste waren der Einladung zum zehnjährigen Geburtstag des Kocherladens am 2.Februar gefolgt und füllten den großen Saal des Evang. Gemeindehauses. Schwungvoll eröffnete die Bläserklasse der Braunenbergschule unter Leitung ihres Rektors Armin Falkenberg die Geburtstagsfeier. Pfarrer Bernhard Richter als Vorsitzender der Aalener Tafel ehrte die Pioniere der ersten Stunde und dankte den acht Mitarbeiterinnen, die von Anfang bis heute im Laden tätig sind:
Ottmar Ackermann, Almuth Braasch,Renate Gaupp, Friedel Kucher, Hannelore Melcher, Eberhard Mildenberger, Heidi Rödel und Lisa Werner.
Richter bezeichnete es als eine besondere Errungenschaft, dass 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor und hinter der Theke diesen Laden und alles, was dazu gehört, bewältigen. Ein wichtiges Zeichen der gelebten Ökumene sei hier in der Stadt vollzogen worden, denn- wie sonst ganz selten- gäbe es mit Diakon Ottmar Ackermann und Pfarrer Bernhard Richter zwei gleichberechtigte Vorsitzende.
Richter hob auch den Beitrag der Fördermitglieder hervor, die für ihn nicht passiv, sondern sehr aktiv seien, indem sie in großer Treue jährlich ihren Mitgliedsbeitrag entrichten und oft sogar die doppelte oder dreifache Summe spendeten.
Diakon Ottmar Ackermann gab als Gründungsvorsitzender nochmals einen Rückblick auf die Anfänge der Tafel hier in Aalen.
Unser Bild zeigt die Vorsitzenden Pastoralreferent Heinrich Erath und Pfarrer Bernhard Richter mit dem geehrten und verabschiedeten Rechner
Mitgliederversammlung Aalener Tafel-Kocherladen e.V. in der DJK-Gaststätte im Hirschbach
„Lasst Euer Herz auch künftig für die Tafel schlagen“
Es ist eben doch kein ganz normaler Laden in der Bahnhofstr. 55, wo die Aalener Tafel vor fast zehn Jahren eine neue Heimat gefunden hat. Es sind über dreißig ehrenamtlichenMitarbeiter, die Projektleiter Manfred Mittermüller und seinen Stellvertreter Gerhard Vietz täglich vor und hinter der Kasse, bei der Zubereitung oder Auszeichnung der Waren unterstützen. „Ein starkes Team, das einen wichtigen Baustein im diakonischen Angebot dieser Stadt leistet“, so Pfarrer Bernhard Richter in seinem Geschäftsbericht für das
zurück liegenden Vereinsjahr. 373 Ausweise und damit rund 1000 Kunden bedeuten zwar fünfzehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. Doch damit werde der Laden in kleinster Weise überflüssig. Viel mehr Sorge bereite dem Vorstand die Warenbeschaffung. Die sei und bleibe die wichtigste Aufgabe, dass Menschen ohne oder mit geringem Einkommen eine günstige Einkaufsmöglichkeit erhielten und die Regale nicht leer blieben. Dank sagte Richter auch den vielen Einzelspendern, den Leos, Rotaract, Kommunionkinder, Sternsinger und vielen, die
Ware spendeten und so den laden unterstützten. In seinem letzten Rechenschaftsbericht als Rechner ging Frieder Lindenau auf die Finanzentwicklung ein und bat inständig um Spenden, damit die Aalener Tafel ihren Haushalt ausgleichen könne. Richter verabschiedete Lindenau unter großem Applaus und dankte ihm für seinen großartigen Einsatz. Ursula Hubel wurde zur neuen Rechnerin gewählt und von Richter mit einem Blumenstrauß begrüßt.
Eingangs hatte Pastoralreferent Heinrich Erath als Vorsitzender die rund 40 Mitglieder und Gäste begrüßt, darunter Franz Wiedenhöfer von der Stadt Aalen und Kreissozialamtsleiter Günter Traub.